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Mit Umfragen Geld verdienen

Wie Ihr ja vielleicht wisst, bin ich ein wenig in der Marktforschung aktiv. Dazu gekommen bin ich einerseits durch mein BWL-Studium, andererseits aber auch durchs sogenannte Mystery Shopping. Zu Deutsch nennt man das Testkäufe, auf Englisch klingt es aber interessanter Zwinkerndes Smiley

Meine freizeitmäßige Karriere als Testkäuferin begann nach einer Reportage im Fernsehen. Dort wurde dieser Berufszweig vorgestellt. Es gibt sogar Menschen, die davon leben können, allerdings wohnen diese dann eher in Großstädten wie Köln oder Berlin und nicht so abgelegen wie ich. Hier muss man schon Glück haben, wenn Geschäfte in der Gegend getestet werden sollen.

Neben dem Mystery Shopping entdeckte ich nach einer Zeit auch, dass man durch die Teilnahme an Umfragen Geld verdienen kann. Das ist natürlich praktisch, weil man dafür nicht mal das Haus verlassen muss. Allerdings wird man dadurch nicht reich; es gibt allemal ein kleines Taschengeld oder den ein oder anderen Gutschein. Und man muss Spaß daran haben, viele Fragen zu beantworten, die teilweise ein wenig monoton sein können. Ebenso kann man inzwischen auch mit dem Smartphone im Auftrag eines Institutes für Marktforschung in Hamburg von unterwegs aus an bezahlten Umfragen teilnehmen und so ganz nebenbei ein paar Euro verdienen.

Das Mystery Shopping verfolgt mich bis heute, weil es mir nach wie vor großen Spaß macht. Man macht dabei ja eigentlich nichts anderes als sonst: Man geht einkaufen und schreibt anschließend das dabei Erlebte in einem Fragebogen nieder. Manchmal muss man sich vielleicht ein wenig anpassen und ein bestimmtes Profil erfüllen. Das wird dann aber so vorgegeben und man sollte sich daran halten.

Mein schönster Testauftrag bisher war die Übernachtung in einem Luxushotel in Dresden. Alle anfallenden Kosten wurden durch den Auftraggeber übernommen und ich konnte es mir auf dessen Kosten richtig gut gehen lassen. Abendessen, Übernachtung, ausgiebiges Frühstück. Dieses Hotel hätte ich mir im Normalfall niemals geleistet, abgesehen davon brauche ich nicht wirklich in Dresden zu übernachten, wenn ich gerade mal 30 Kilometer entfernt wohne.

Mein negativster Testauftrag fand bei einem Schuhdiscounter statt. Dort hielt man es nicht für nötig, mir bei der Auswahl passender Schuhe behilflich zu sein und ließ mich trotz Nachfrage einfach vor einem ellenlangen Schuhregal stehen. So etwas unfreundliches habe ich davor und danach nie wieder erlebt. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich beim Kauf an der Kasse dann gefragt wurde: “Na, haben Sie doch noch was Passendes gefunden?” und das in einem Ton, wo man eigentlich die Schuhe hinstellen und den Laden verlassen müsste. Ich musste allerdings meinen Testauftrag erfüllen und Schuhe kaufen, um sie am nächsten Tag wieder zurückzubringen…

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