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Rechtsberatung beim Steuerberater

Vor einiger Zeit habe ich Euch ja hier schon mal beschrieben, welche Aufgaben ein Steuerberater übernimmt. Viele verbinden mit diesem Begriff lediglich die Erstellung von Steuererklärungen und gehen davon aus, dass wir den lieben langen Tag im Büro nichts anderes machen, als Formulare auszufüllen. Doch weit gefehlt, diese Tätigkeit kann man eher als untergeordnet einstufen. Als Mitarbeiter ist man viel mehr und zeitintensiver mit Lohn- und Finanzbuchhaltung sowie der Erstellung von Jahresabschlüssen beschäftigt.

Der Steuerberater selbst macht seinem Namen alle Ehre, denn er übernimmt die eigentlich Beratung von Mandanten. Er steht für alle Fragen der laufenden Geschäftstätigkeit zur Verfügung, beispielsweise wenn ein Unternehmer zum Beispiel neue Mitarbeiter einstellen möchte, steuerrechtliche Fragen zur Verkäufen ins Ausland bzw. die EU klären möchte oder einfach eine Prognoserechnung für die kommenden Jahre benötigt.

Ein wichtiger Beratungsschwerpunkt sind häufig auch sogenannte Existenzgründer, also Leute, die sich mit einer (hoffentlich guten) Idee selbständig machen möchten. Im Optimalfall suchen die vor dem Schritt in die Selbständigkeit einen Steuerberater auf und lassen sich von diesem umfassend beraten. So kennen sie von Anfang an die wichtigsten rechtlichen Voraussetzungen und haben zumindest Grundkenntnisse in Dingen wie Lohnabrechnung und Finanzbuchhaltung.

Gleichzeitig wird bei dieser Erstberatung in vielen Fällen auch eine Rechtsberatung zum Thema Gesellschaftsrecht vorgenommen. Unternehmensgründer befassen sich häufig gar nicht mit diesem Thema und wollen sich einfach nur selbständig machen und mit ihrer Geschäftsidee durchstarten. Dass sie sich zuvor einen Kopf machen müssen, in welcher Art ihr Unternehmen firmieren soll – also als

  • Einzelunternehmen/Einzelkaufmann
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder Kommanditgesellschaft (KG) – bei mehreren Beteiligten
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder
  • Aktiengesellschaft (AG),

vergessen viele dabei. Und wer weiß schon, welche Voraussetzungen an die jeweilige Gesellschaftsform gestellt werden? Gut, wenn man sich dann an jemanden wenden kann, der sich mit solchen Dingen auskennt. Und ja, der richtige Ansprechpartner für solche Fragen ist tatsächlich der Steuerberater.

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