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Augen auf beim Kleiderkauf

KleiderschrankUnglaublich, wie schnell aus dem heißen Sommer jetzt ein kalter Herbst geworden ist. Wir haben inzwischen morgens Temperaturen um den Gefrierpunkt und dürfen die Autoscheiben vom Eis befreien, bevor wir losfahren können. Nein ich weiß, das ist für unsere Region vollkommen normal. Was mich an der Sache am meisten ärgert: Wir brauchen schon wieder neue Kleidung für unsere Tochter.

Die Herbstsachen aus dem letzten Jahr passen nicht mehr; das war eigentlich zu erwarten. Aber selbst die Frühjahrskollektion tut es nicht mehr, weil die kleine Dame innerhalb weniger Monate gleich mal zwei Kleidergrößen hinter sich gelassen hat. Waren wir Anfang des Jahres noch bei der 98, sind wir jetzt bei der 110 angelangt. Schade, denn so wurden einige Teile gar nicht getragen, weil Mama sich beim Kauf auf Vorrat einfach mal mit einigen Dingen vertan hat. Zum Glück kaufe fast nie neue Sachen, sonst wäre ich längst arm 🙂

Ebay-Auktionen

Am häufigsten schlage ich bei Ebay in den Auktionen zu. Dort findet man oft Bekleidungspakete mit mehreren Teilen. Vorteil daran ist, dass man bei solchen Angeboten den Kleiderschrank schnell gefüllt bekommt und nicht alles einzeln zusammensuchen muss. Und: Man bezahlt nur einmal Porto.

Das allererste Paket, das ich auf diesem Weg erworben habe, war ein (Staubsauger-)Karton voll mit der Gesamtausstattung in Größe 56. Da war wirklich alles drin für sensationelle 25 Euro. Bei einem solchen Preis bedauere ich ehrlich gesagt auch manchmal die Verkäufer, die ja die ganzen Sachen irgendwann mal zum Ladenpreis gekauft haben. Aber ich freue mich über solche Schnäppchen. Man braucht dafür einfach nur den richtigen Riecher und etwas Geduld.

Kleinanzeigen

Das Prinzip ist recht ähnlich wie Ebay, nur gibt es in Kleinanzeigen häufig einen Festpreis. Der Anbieter legt also fest, was er wofür haben möchte. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, denn einige Preise sind dennoch recht günstig (und teilweise immer noch verhandelbar). Der Kauf ist auch ein wenig persönlicher, weil man erst mit dem Verkäufer Kontakt aufnehmen muss, sei es telefonisch und per Mail. Sucht man nur im regionalen Umkreis, spart man zudem noch die Versandkosten, weil man die Ware dann selbst abholt.

Ich nutze die Kleinanzeigen, wenn ich etwas ganz spezielles suche oder schnell benötige. Bei Ebay muss man ja immer erst warten, bis die Auktion ausläuft und geht dann mitunter sogar leer aus. Bei den Kleinanzeigen kann man direkt zuschlagen und den Artikel recht schnell abholen, wenn man sich mit dem Verkäufer geeinigt hat. Kleiner Tipp dazu: Immer auch die anderen Artikel des Anbieters mit anschauen. Dort findet man schnell noch etwas, das man mitnehmen kann, wenn man einmal da ist.

Ausnahme: Gebrauchte Schuhe

Es gibt Dinge, die mag ich nicht gebraucht kaufen. Dazu gehören inzwischen auch Schuhe. Damit habe ich in letzter Zeit recht schlechte Erfahrung gemacht. Das größte Problem war dabei der Zustand, dicht gefolgt von der falschen Größe. Auf Bildern in Auktionen und Kleinanzeigen präsentiert man seine Ware ja logischerweise von der besten Seite. Da kann man schnell schon mal vergessen, dass die Schuhsohle bereits abgelaufen ist und vielleicht sogar schon ein Loch hat. Achja, und die tollen Blinkerschuhe waren mal welche, bis sie Bekanntschaft mit Wasser machten. Nein, das waren für mich leider zu viele Reinfälle hintereinander.

Kinderschuhe kaufe ich jetzt – wie meine eigenen – ausschließlich online und nutze dazu beispielsweise einen Gutschein von Zalando dem wohl bekanntesten Onlineshop für Schuhe. Solche Gutscheine gibt es wie Sand am Meer, man muss nur wissen, wo und wie man sie findet. Entweder sucht man speziell danach, wenn man sich für einen bestimmten Shop entschieden hat oder man schaut einfach alle vorhandenen Gutscheine durch und wählt danach den Shop aus. Der größte Vorteil am Kauf neuer Schuhe ist, dass man sie umtauschen oder zurückgeben kann, wenn sie nicht passen oder gefallen. Versucht das mal bei einer Ebay-Auktion…

An- und Verkauf

Bis vor Kurzem gab es bei uns im Ort auch einen An- und Verkauf, den ich auf der Suche nach gebrauchter Kinderkleidung recht gern aufgesucht habe. Die Preise waren im Vergleich zum Internet ein wenig höher, dafür konnte man sich die Sachen aber auch ansehen und sie anprobieren. Neben Kleidung gab es dort (leider) auch Bücher und Spielzeug. Naja, so verließ man das Geschäft eigentlich nie ohne ein vermeintliches Schnäppchen.

Ich habe das Geschäft auch einmal selbst zum Verkauf von Kleidung genutzt, allerdings mit mäßigem Erfolg. Man gibt die Sachen an und vereinbart dabei den Erlös, also beispielweise 3 Euro für ein Paar Schuhe oder 1 Euro für ein T-Shirt. Nur wenn die Sachen verkauft werden, erhält man das Geld, ansonsten muss man die Artikel wieder abholen. Interessant fand ich aber, zu welchem Preis die Dinge dann im Laden angeboten werden: Mir wurden für den Verkauf eines gut erhaltenen Paar Schuhe wie gesagt 3 Euro angekündigt, im Geschäft wurden diese mit sagenhaften 10 Euro angeboten. Wow, was für eine Gewinnspanne. Noch schlimmer ein Kinderwagen: Versprochen wurden 40 Euro, ausgepreist war er mit 150 Euro! Beide Sachen hat übrigens niemand gekauft…

Flohmarkt

Flohmärkte mag ich persönlich überhaupt nicht. Wir bummeln zwar regelmäßig drüber, aber eher nur, weil er einfach auf dem Weg liegt. Ich kann mich auch nicht erinnern, dort jemals etwas gekauft zu haben. Wahrscheinlich liegt es daran, dass das Angebot so unübersichtlich ist. Die Leute verkaufen ja alles, was sie gerade loswerden wollen. Und so sieht es an den Ständen meistens auch aus. Ein heilloses Durcheinander von Waren aller Kategorien. Jeden Preis muss man einzeln erfragen und der variiert dann auch noch, je nachdem, welche anderen Artikel man sich noch aufschwatzen lässt.

Selber verkaufen

So, nun wisst Ihr, wie ich zu neuen gebrauchten Kleidungsstücken für meine Tochter komme. Und was mache ich mit den ausrangierten? Na ganz einfach, ebenfalls weiterverkaufen. Manchmal findet sich auch in der Verwandtschaft jemand, der die Sachen gerade gebrauchen kann. Ansonsten stelle ich sie bei den Kleinanzeigen ein, stark nachgefragte Dinge auch gern mal bei Ebay als Auktion. Ich entscheide das ganz spontan. Im Herbst muss man vielleicht nicht gerade UV-Schutzanzüge oder Badekleidung versteigern und im Sommer sucht sicher keiner nach einer Winterkombi. Sowas kann man recht gut als Kleinanzeige "parken". Falls doch jemand Interesse daran hat, wird er sich schon melden…

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