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Vertrauen ist gut…

Wer mich kennt, weiß wahrscheinlich, dass ich mir gerade bei finanziellen Angelegenheiten immer gern eine zweite Meinung einhole. Mit diesem Vorgehen fahre ich ganz gut und bin damit schon von einigen Fehlinvestitionen und sogar Totalverlusten verschont geblieben. Gerade die Anlage- und Vermögensberater sind doch teilweise schon sehr ich-bezogen und sehen nur ihre Provision. Da wird nicht etwa das vermittelt, was für den Kunden das beste wäre, sondern schnell auch mal ein Produkt, das die höchste Rendite in die eigene Tasche spült.

Versicherungsvertreter sind mir daher noch lieber, denn die können gar nicht anders. Sie sind an eine einzige Versicherung gebunden, für die sie tätig sind, und können mir als Kunden nur deren Produkte und Tarife anbieten. Und wenn die eben nicht für mich geeignet sind, dann ist das leider so.

Etwas kritischer sehe ich die Sparte der Vermögensberater. Für mich ist das eine riesige Weide mit vielen schwarzen Schafen. Zwar werben sie nahezu immer damit, völlig unabhängig zu vermitteln und ganz viele – ja sogar alle – Versicherungsgesellschaft in ihrem Portfolio zu haben, doch leider entspricht das in den wenigsten Fällen der Wahrheit. Natürlich stellen sie dem Kunden vielleicht die ein oder andere Alternative vor (was ein Versicherungsvertreter nicht kann). Aber das empfohlene Produkt wird letztendlich immer eins von denen sein, die für den Makler die bestmögliche Rendite abwerfen.

Ja, Asche auf mein Haupt und ich freue mich auch jetzt schon wieder auf die zahlreichen Kommentare: Aber so ist die Welt nun mal. Jeder denkt nur an seinen eigenen Profit. Wie vermeidet man nun diesen Zwiespalt? Es gibt einen Lösungsansatz: Man lässt sich nicht nur von einem Versicherungsmakler beraten, sondern holt mindestens noch eine zweite Meinung ein. Klingt nach Arbeit, ist es auch. Für das Ergebnis lohnt es sich allemal; man spart Geld und bekommt vielleicht – mit ein wenig Glück – auch tatsächlich ein gutes Angebot.

Wie stellt man das an?

Am einfachsten lässt sich das wohl an einem Beispiel erklären: Will man beispielsweise einen Versicherungsmakler in Berlin finden, greift man wahrscheinlich als erstes zum Telefonbuch oder den gelben Seiten. Sicher wird man dort auch fündig und braucht nun den gewählten Makler eigentlich nur noch anzurufen, um einen Termin zu vereinbaren. Die Sache hat nur einen Haken: Man kennt die Person nicht und kann die Qualität seiner Beratung nicht beurteilen. Von daher finde ich es hilfreich, dass auf der Seite versicherungsmakler-in-deutschland.de nicht einfach nur alle verfügbaren Makler alphabetisch aufgelistet werden, sondern dass man diese auch bewerten und auf die Bewertungen anderer Kunden zugreifen kann.

Das macht die Qualität der Beratung transparent. Feine Sache finde ich. Das hat sich bei Hotelbewertungen schon etabliert und fehlte bisher im Dienstleistungssektor.

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