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Mama, ich brauche Geld

August 5th, 2013 Posted in Familie & Erziehung Tags: , , , ,

GeldkatzeNeulich stand meine Tochter vor mir und hatte eine einträgliche Bitte: "Mama, ich brauche Geld." Bis mir eine passende Antwort darauf einfiel, musste ich erst einige Male schlucken. Wie kommt sie darauf und vor allem, was will eine Vierjährige mit Geld? Ja, genau das war dann auch meine Gegenfrage "Wofür brauchst du das?"

Nun, ich hätte mir die Antwort denken können, denn sie erzählte mir, dass sie was kaufen muss. Um genauer zu sein, sie benötigte das Geld für ein ganz bestimmtes Filly-Pferdchen, das all ihre Freundinnen im Kindergarten schon besaßen und sie es nun auch unbedingt haben musste. Ich konnte mir eine weitere Frage nicht verkneifen und musste einfach wissen, über wie viel Geld wir gerade reden. OK, sie verlangte nach 20 Euro. Das ist bei ihr eine Pauschale, denn im Kaufmannsladen kostet auch alles genau so viel.

Als ich meinem Mann am Abend von diesem "Vorfall" berichtete, musste er erst lachen, begann aber danach eine angeregte und vor allem sehr interessante Diskussion über Taschengeld mit mir. Das Ergebnis davon war, dass wir unserer Tochter pro Woche einen kleinen Betrag geben werden, damit sie den Umgang mit Geld lernen kann. Dass wir mit dieser Idee gar nicht mal so daneben liegen, bestätigte ein Radiobericht zum Thema "Taschengeld für Kinder" der etliche gute Argumente für eine regelmäßige Zahlung eines Taschengelds liefern konnte.

Vorschläge für die Höhe des Taschengeld

Die wichtigste Überlegung war natürlich, wie viel Geld man einer 4-jährigen überhaupt geben kann bzw. sollte. Sie geht ja weder allein zum Einkaufen noch irgendwohin, wo sie Geld ausgeben könnte. Theoretisch braucht sie also nicht wirklich welches. Und dass wir jetzt nicht gleich von mehreren Euro reden, ist sicher auch klar. Aber wo fängt man an? Ein paar Cent? Ich fand dann eine Taschengeldtabelle mit Empfehlungen über die angemessene Höhe. Die beginnt zwar erst beim Alter von 6 Jahren, eigentlich logisch, weil Schulanfänger mit Mathematik und Zahlen in Berührung kommen.

Wir haben uns also für 50 Cent pro Woche entschieden, weil man damit recht schnell auf etwas Kleines sparen kann. Unsere Tochter hat ja nun nicht so große Wünsche, die sie von ihrem Geld kaufen müssten. Achso, sie spart jetzt übrigens tatsächlich auf das Filly-Pferdchen. Ich hoffe natürlich, dass sie das wieder vergisst, bis sie das benötigte Geld zusammen hat, denn sie hat eigentlich schon zwei dutzend dieser Tierchen. Andererseits ist es natürlich auch ihre Sache, was sie in Zukunft von ihrem Taschengeld kauft. Nur so kann sie lernen, dass man auch mal auf etwas sparen muss und manchmal vielleicht den ein oder anderen Fehlkauf tätigt.

One Response to “Mama, ich brauche Geld”

  1. *lach* Das ist ja süß! Ich glaube, die Kleinen bekommen ganz schnell heraus, was es heißt Geld zu haben.

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