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Die fehlende Kellerabdichtung

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Ihr kennt bestimmt die Anzeigen aus Tageszeitungen: "Feuchter Keller….." Dank Hochwasser hatten wir Anfang Juni jede Menge Wasser im Keller, und das hat seine Spuren hinterlassen. So wurden die Türen samt Zargen in Mitleidenschaft gezogen und mussten ausgetauscht werden. Am schlimmsten ist aber das Mauerwerk betroffen. Das Wasser stand einige Zentimeter hoch und genau in diesem Bereich ist der Putz abgelöst und in die Wand eingedrungen. An der Oberkante des Wasserstands bildet sich inzwischen Schimmel 🙁

Sicher kann man den entfernen und die Wand wieder hübsch verputzen und malern. Nur löst das leider nicht das eigentliche Problem: Sobald wieder (viel) Wasser kommt, beginnt das Ganze von vorn. Ich rede jetzt nicht von dem Schwitzwasser, was in vielen Kellern vorkommt. Ich meine das Wasser, das dort nicht hingehört; in unserem Fall also Regenwasser in Folge größerer Niederschlagsmengen oder einem ansteigendem Grundwasserstand. Das sucht sich seinen Weg.

Firmen wie www.aresobau.de bieten daher an, den Keller professionell abzudichten, um damit ein erneutes Eindringen von Wasser zu verhindern. Häufig wird dabei ein spezielles Gel ins Mauerwerk oder die Bodenplatte injiziert, mit dessen Hilfe sämtliche Hohlräume, Ritzen und Fugen verfüllt werden. Dafür gibt es verschiedene Methoden wie

  • Schleierinjektion
  • Horizontalsperre
  • Rissabdichtung
  • Fugenabdichtung
  • Durchdringungsabdichtung

Welche Variante davon am besten geeignet ist, muss individuell vor Ort entschieden werden. Da es vielfältige Ursachen für feuchte Keller gibt, sollte man das einem Fachmann überlassen. So werden auch wir das machen, weil wir nicht zweifelsfrei wissen, woher das Wasser in unserem Keller wirklich stammt. Wird es durch die Bodenplatte gedrückt? Kommt es durch die Kellerwand? Dringt es vielleicht einfach nur durchs Fenster bzw. den Lichtschacht ein? Letzteres ist leider fast auszuschließen. Aber da wir während der Kellerüberflutung nicht zu Hause waren – wegen Urlaub – halten wir diese Option noch offen. Für uns wäre das die kostengünstigste, denn die beiden anderen Ursachen bedeuten viel Arbeit.

Wann kommt die (nächste) Flut?

Momentan ist davon auszugehen, dass unserem Haus die Drainage fehlt bzw. diese nicht intakt ist. Ich bin keine Baufachfrau, aber das Prinzip habe ich verstanden. Die Drainage ist eine Art Schacht mit Rohren rund ums Haus, der Wasser aller Art auffangen und ableiten soll. Nun sieht man nicht einfach mal, ob ein seit 1997 stehendes Haus eine Drainage hat oder nicht, dazu müsste man wohl einige Meter tief baggern. Genau das werden wir machen müssen, um endlich Klarheit zu bekommen. Bitte drückt uns die Daumen, dass wir dabei fündig werden. Wie sagt mein Mann immer so schön: "Ich vergrabe doch keinen Kleinwagen im Garten" – diesen Betrag müsste man wohl für eine neue Drainage einplanen…

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