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Berechnungen ohne Ende

Ihr wolltest schon immer mal wissen, was ich den ganzen Tag auf Arbeit mache oder? Sicher denkt Ihr, ich erstelle eine Steuererklärung nach der anderen und freue mich mit den Leuten über die Erstattungen, die sie erhalten (und ärgere mich, wenn sie nachzahlen müssen). Falsch gedacht, ich mache auch ganz viele andere Dinge wie Buchhaltung, Aufstellen von Bilanzen und  Einnahmeüberschussrechnungen oder betriebswirtschaftliche Dinge.

Letzteres entwickelt sich gerade zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Dabei erstelle ich häufig Pläne und zugehörige Grafiken, bei denen es häufig um Finanzierungen geht. Zum Beispiel wenn ein Unternehmen in neue Maschinen investieren möchte und dafür Darlehen aufnehmen muss. Wie wirkt sich das in den nächsten Jahren auf die Liquidität (Zahlungskraft) und auf den Gewinn aus.

Für Menschen, die mit Zahlen nichts am Hut haben, klingt das sicher furchtbar langweilig. Für mich ist das eine riesige Herausforderung, denn keine Berechnung ist wie die andere. Und jedes Unternehmen ist anders, schließlich macht es einen Unterschied, ob jemand einen Einzelhandel mit Bekleidungsstücken oder eine Räuchermännchenfabrik betreibt. Und so verschieden, wie diese beiden Beispiele sind, so unterschiedlich sind dann auch die Ergebnisse, die ich bei meinen Berechnungen herausbekomme.

Häufig habe ich mit Darlehen und Krediten zu tun, also mit Finanzierungen. Ich versuche Euch das anhand von zwei verschiedenen Möglichkeiten einfach mal näher zu bringen.

Annuitätendarlehen

Mit dem Begriff können die wenigstens etwas anfangen, obwohl nahezu jede Hausfinanzierung ein Annuitätendarlehen ist. Man bezahlt an die Bank monatlich eine feste Rate (z.B. 500 Euro). Diese besteht aus Tilgung (= Darlehensrückzahlung) und Zinsen. Bei dieser Darlehensform steigt die Tilgung mit jeder Rate; das heißt im Gegenzug, dass die Zinsen sinken. Das beruht darauf, dass immer nur die verbleibende Restschuld verzinst wird – und die wird durch die Tilgung jeden Monat geringer. Finanzierungspläne dafür kann man mit                                                                   dem kredit-darlehen-rechner.de/onlinerechner/hypothekenrechner.aspx ganz gut berechnen, dabei aber leider keine Sondertilgungen berücksichtigen

Ratenkredit – Tilgungsdarlehen

Diese Finanzierungsform sagt den meisten Menschen schon eher etwas. Wenn man zum Beispiel bei einem Versandhaus oder Möbelhändler eine Ratenzahlung über mehrere Monate oder Jahre abschließt, dann handelt es sich dabei – wie der Name schon sagt – um einen Ratenkredit. Der lässt sich auch recht einfach berechnen: die Möbel oder was auch immer kosten einen bestimmten Betrag x. Zur Finanzierung möchte der Verkäufer oder Händler einen bestimmten Prozentsatz an Zinsen haben, der wird auf diese Summe aufgeschlagen. Nun teilt man den Gesamtbetrag (also Kaufpreis zuzüglich Zinsen) einfach noch durch die Laufzeit des Kredits. Schon hat man die monatlich zu zahlende Rate.

Ich erhalte bei meiner Arbeit schon fertige Kreditverträge vorgelegt. Die Zinsen, Tilgungen und/oder Raten stehen zu diesem Zeitpunkt schon fest und ich muss diese in meine Berechnungen übernehmen. Und, ist das langweilig?

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