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Redaktionsschluss

HochzeitszeitungStandet Ihr schon mal vor der Herausforderung, eine Hochzeitszeitung zu erstellen bzw. an deren Gestaltung teilzuhaben? Ich hatte in diesem Jahr schon zum zweiten Mal diese "Ehre", denn schließlich heiratete mein Schwager und sollte damit überrascht werden. Die andere Zeitung ist schon ein wenig älter, sie wurde zur Hochzeit meines Bruders vor 10 Jahren angefertigt.

Nun das größte Problem sind wohl die kreativen Ideen. Begonnen wird meist damit, die bereits auf anderen Hochzeiten gesammelten Zeitungen zusammenzutragen, darin zu schmökern, um anschließend die Rosinen herauszupicken. Sozusagen das Beste vom Besten. Seltsamerweise sehen auch die meisten Hochzeitszeitungen so aus: eine Ansammlung von Kopien, wahllos aneinandergereiht und ohne Bezug zum Brautpaar. Das geht ja mal gar nicht.

Wenn man schon vor diese einmalige Aufgabe gestellt wird, sollte man doch wenigstens versuchen, eine abwechslungsreiche und charmante Hochzeitszeitung zu erstellen und nicht einfach eine Lose-Blatt-Sammlung. Wie viel Arbeit das sein kann, habe ich extrem unterschätzt. Aber ich war nicht allein, es gab ein kleines Redaktionsteam. Das kann ich nur jedem empfehlen, denn dadurch kann man zum Einen die Aufgaben verteilen und Anderen auch auf mehr Kreativität hoffen. Man muss sich nur gut verstehen und Kompromisse eingehen können 🙂

Was man unbedingt benötigt, ist ein Insider; jemand der mit Geschichten aus dem Leben des Brautpaars dienen kann und bestenfalls auch mit gut gehüteten Fotos. Und man sollte auch die Hochzeitsgäste und Freunde einigermaßen kennen, damit man sie in die Zeitung integrieren kann. Optimalerweise in einem selbst verfassten Gedicht, bei dem jede Person einen eigenen Vers bekommt. Alternativ bieten sich auch kleine Texte in Form von Zeitungsinseraten an: jeder bekommt eine Annonce zu dem Thema, womit er in Verbindung gebracht wird (Suche/Biete/Tausche). Damit hat man die Lacher beim Lesen der Zeitung auf jeden Fall auf seiner Seite.

Etwas problematisch erwies sich in unserem Fall das Layout. Wir hatten die Erstellung der einzelnen Seiten der Hochzeitszeitung in verschiedene Hände gegeben – so sah es am Ende dann leider auch aus. Es hat nun mal jeder einen eigenen Geschmack und eine eigene Vorstellung von optisch ansprechender Gestaltung. Daran hat nur vorher keiner gedacht. Besser wäre es gewesen, sich für ein einheitliches Layout zu entscheiden oder eine Software zu nutzen. Eine solche ist auf www.diehochzeitsdrucker.de kostenlos zu bekommen.

Einmal auf den Rechner geladen, kann man damit stundenlang experimentieren, bis die Hochzeitszeitung gefällt. In die Mustervorlagen können problemlos eigene Fotos und Texte eingefügt werden. Natürlich auch Sprüche oder Gedichte. Und: man kann die komplette Zeitung anschließend auch professionell drucken lassen, zu einem meiner Meinung mach sehr günstigen Preis – unabhängig von der Auflage. Also egal, ob 10 oder 100 Exemplare.

Wenn ich das mit unseren Kosten für Farbkopien vergleiche, sind wir nicht so preiswert weggekommen. Wir mussten ja die ganzen Blätter auch noch in der Buchbinderei binden lassen – damit liegen wir letztendlich weit über dem Angebot des genannten Onlineanbieters. Naja, das nächste Mal bin ich schlauer. Die Software habe ich inzwischen schon auf meinem Rechner installiert, die ist auch ohne Auftrag zur Erstellung einer Hochzeitszeitung brauchbar 🙂

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