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Warten aufs Baby

April 15th, 2013 Posted in Familie & Erziehung Tags: , , ,

Bei Jens u Fam.22.3 (13)

Vor ziemlich exakt vier Jahren ging ich zum ersten (und voraussichtlich letzten) Mal in Mutterschutz. Ja so lange ist das nun schon wieder her, mir ist noch, als wäre es erst gestern gewesen. Ab diesem Tag, es war der 11. April 2009, begann die Zeit des Wartens aufs Baby. Und das hat sich viel Zeit gelassen – ganze zwei Wochen mehr als vorgesehen.

Was macht man in dieser Zeit? Nun das erste, woran ich mich erinnern kann: Ausschlafen. Man muss nicht mehr morgens halb sechs aufstehen, um zur Arbeit zu gehen. Nein, man kann sogar aufstehen, wann man möchte, auch wenn das erst mittags ist. Interessiert keinen – außer man hat Vorsorgetermine.

Diese nahmen natürlich auch viel Zeit in Anspruch, aber ich habe mich auf jede einzelne Untersuchung gefreut. Schließlich erfuhr man da aktuelle Angaben zum Baby, dessen Größe und Gesundheitszustand. Und mit ein wenig Glück bekam man auch ein weiteres Foto fürs Sammelalbum Zwinkerndes Smiley

Ich begann in dieser für mich doch langen und erwartungsvollen Zeit mit dem Schreiben und Bloggen und entdeckte auch das Lesen für mich. Im Fernsehen kommt tagsüber nichts Sehenswertes, im Radio läuft jede Stunde die gleiche Musik – also deckte ich mich mit Fachliteratur zu Schwangerschaft, Geburt, Baby, usw.  ein und studierte diese genauso akribisch wie zuvor meine Steuergesetze.

Die Nachmittage und Wochenenden wurden genutzt, um die Babyerstausstattung einzukaufen. Auch hierüber habe ich mich vorher informiert, denn man hat doch beim ersten Kind nur eine grobe Vorstellung, was man benötigen wird. Die wichtigsten Dinge standen also schon weit vor der Geburt, wie man auf dem folgenden Foto sehr gut erkennen kann. Da waren es immerhin noch fast zweieinhalb Monate bis zur Geburt. Wie man sieht, waren nicht nur die Möbel schon alle aufgebaut, sondern auch schon das Bett bezogen. Fehlte nur noch das Baby.Bei Jens u Fam.22.3 (3)

Am schwierigsten war für uns der Kauf eines Kinderwagens. Da ich nicht besonders groß (und kräftig) bin, musste es ein leicht bedienbares Modell sein. Außerdem musste er auch in meinen Kleinwagen passen und ich ihn dort allein hineinbekommen. Die meisten Modelle scheiterten an diesem Punkt. Ich konnte sie zwar handlich zusammenlegen, mehr aber auch nicht. Warum sind Kinderwagen so schwer?

Wir haben in einem Babykaufhaus nahezu jedes Modell einem Kombikinderwagen Test unterzogen, sind damit im Geschäft probegelaufen und haben alle Funktionen einschließlich dem Auf- und Abbau ausgiebig getestet. Einen dreirädrigen Kinderwagen brachte ich zum Umkippen, gut dass kein Kind darin saß – aber sowas geht ja gar nicht. Will man damit den Bordstein hinunter, muss man aufpassen, dass sich das einzelne Rad nicht in so schlechter Position befindet, dass es wegknickt. Ich will doch damit spazieren gehen und nicht ständig schauen müssen, was die Räder machen.

Letztendlich entschieden wir uns wohl für den teuersten Kinderwagen, den es im ganzen Geschäft gab. Genau aus dem Grund hatte der wahrscheinlich auch eine Lieferzeit von mehr als drei Monaten. Aber gut, wenn man sich rechtzeitig kümmert. Dieser Kauf erwies sich aus jetziger Sicht  – also knapp 4 Jahre nach Geburt – als Fehlkauf. Wir haben damals etliche hundert Euro für den Kinderwagen gezahlt. Fürs Baby haben wir ihn ein knappes Jahr genutzt, allerdings eher selten. Im Winter war er nicht einsetzbar im Erzgebirge, da mussten wir auf einen Schlitten zurückgreifen. Danach wurde der Wagen als Buggy genutzt, war für diesen Zweck aber viel zu kompakt und schwer. Da war ja selbst der Kofferraum des Familienkombi schon zur Hälfte gefüllt. Also stiegen wir auf einen handlichen Buggy um.

Neulich bin ich über eine interessante Seite im Internet gestolpert, die mir bei all diesen Problemen sicher hilfreich gewesen wäre: mibaby. Dort findet man Informationen zu allen Themen rund ums Baby und eben auch genau Kaufempfehlungen und Ratschläge anderer Mütter und Hebammen. Hätte ich dort damals schon gelesen, hätte sich gerade beim Kinderwagen etliches sparen lassen, von den anderen Dingen ganz zu schweigen Zwinkerndes Smiley

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