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Was haben wir denn da

Heute fiel mir nach langer Zeit mal wieder mein Fotoapparat aus DDR-Zeiten in die Hände, die gute alte Beirette. Ich glaube sogar, dass dieses Gerät noch funktioniert, schließlich braucht es weder Batterien noch Speicherkarte. Da ist absolut nichts technisches dran. Nur einen Film muss man einlegen, gibt es sowas eigentlich noch zu kaufen?

Mit den heutigen Fotos sind die Bilder von damals überhaupt nicht zu vergleichen. Heute nimmt man eine Digitalkamera und fotografiert damit so oft man möchte bzw. so lange, bis das Bild perfekt ist. Das ging damals nicht, schließlich musste man – wenn der Film endlich voll war – erst einige Tage warten, bis er entwickelt war und man sich die fertigen Bilder anschauen konnte. Dementsprechend schlecht waren auch etliche davon. Man konnte eben leider nicht sofort beim Fotografieren feststellen, ob man einen Schnappschuss oder ein verwackeltes Bild aufgenommen hat.

Jedenfalls war ich als Teenie stolz wie Oskar auf diesen Apparat und hütete ihn wie meinen Augapfel (beides wäre unersetzbar gewesen). Dass die Bilder allesamt schwarz-weiß waren, störte kaum, man kannte ja auch nichts anderes. Es sind wunderschöne Erinnerungen entstanden, die einzigartig sind. Und die Bilder sind zählbar. Auch das lässt sich mit heute nicht mehr vergleichen: meine Festplatte enthält wohl eine fünfstellige Anzahl an Bildern, mindestens aber etliche tausende. Da verliert man schnell den Überblick über den Bestand. Daher ordne ich die Bilder nicht nur nach Jahr und Monat sondern sortiere gleich beim Speichern einige in einen extra Ordner.

Wozu das Ganze?

Ganz einfach. Am Jahresende nehme ich mir genau diesen Ordner vor und wähle die besten Bilder aus. Daraus gestalte ich dann für Weihnachten ganz individuelle Fotogeschenke. So bekam meine Tochter schon vor geraumer Zeit einen Kuschelhasen, der seitdem überall mit hin muss. Er trägt ein individuell bedrucktes Shirt mit einem Foto der ganzen Familie. Gleiches Bild ziert auch etliche unserer Schlüsselanhänger in Form von kleinen Mäusen und Bärchen.FotogeschenkeIch gönnte mir mal ein Mousepad mit einem Bild meiner zwei Lieben drauf, damit ich sie auch im Büro immer in der Nähe habe. Das Mousepad ist nun ungelogen schon einige Jahre alt und noch in einem tadellosen Zustand. Weder verblassen die Farben noch leidet das Material unter regelmäßiger Beanspruchung. Ich hätte ehrlich gesagt erwartet, dass sich auch dieses Mousepad wie seine Vorgängen eines Tages auflöst – da habe ich mich wohl geirrt.

Als Geschenk innerhalb der Familie immer wieder beliebt sind neben Fotobüchern natürlich auch Fotokalender. Da muss ich gestehen, dass ich hier die Bastelvariante bevorzuge. Also Fotos entwickeln lassen oder selbst ausdrucken, auf Kalenderblätter kleben und vor allem farbenfroh gestalten. Das gibt einem solchen Kalender eine persönliche Note.

Klar mag sich nicht jeder so viel Arbeit machen. Für diesen Fall bietet sich ein vorgefertigter Fotokalender an. Einfach nur noch die Bilder hochladen, den Rest übernimmt die Software. Damit hat man innerhalb weniger Minuten ein individuelles Geschenk, über das sich wohl die meisten Menschen freuen. Und Kalender kann man immer gebrauchen, ich zumindest.

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