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Spritfressendes Monster

April 10th, 2013 Posted in Freizeit & Hobby Tags: , , , ,

Vor Kurzem habe ich Euch doch über die Hochzeit meines Schwagers geschrieben und dabei mal ansatzweise die gewählte Hochzeitskutsche erwähnt: den VW Phaeton. Wie man darauf kommt, kann ich Euch erklären. Das Auto wird in Dresden gebaut, das sind ca. 40 Kilometer von meiner Heimat entfernt. Dort kann man in einer gläsernen Manufaktur jeden Arbeitsschritt verfolgen und so eigentlich sehen, wie aus ganz vielen Einzelteilen ein fertiges Auto zusammengesetzt wird.

Mir selbst gefällt der Phaeton überhaupt nicht, viel zu spießig, langweilig, unauffällig. Und noch dazu mit einem Kaufpreis in sechsstelliger Höhe nicht mehr im Budget – da kaufe ich doch lieber noch ein Haus für das Geld Zwinkerndes Smiley

Bei einer Weiterbildung zum Thema betriebliches Kraftfahrzeug machte nun auch noch der Referent ganz lustige Anmerkungen zum Phaeton, so in der Art: “den bekommen Sie doch beim Autohändler hinterhergeworfen” bzw. “für einen Apfel und ein Ei”. Das machte mich neugierig, denn offensichtlich scheint dieses Auto ein Ladenhüter zu sein (was ich zumindest von der Optik her verstehen nachvollziehen kann).

Die Suche bei google führte mich zu einer Seite namens seniorbook auf der genau dieses Thema aufgegriffen wurde. Erst erschrak ich mich ein wenig, weil ich eher einen Seniorenratgeber erwartet hatte. Die Bezeichnung ist vielleicht etwas irreführend, aber seniorbook steht hier eher im englischen Kontext wie z.B.: "Senior Manager" – Menschen mit Erfahrungen. Und genau diese schreiben und diskutieren auf dieser Seite zu den unterschiedlichsten Themen in Kategorien wie

  • Netzwerk,
  • Lokalteil
  • Themenwelt
  • Firmen und Vereine oder
  • Bürgerhilfe.

Wie gesagt habe ich auf der Seite einen sehr interessanten Artikel zum Thema VW Phaeton gefunden, der genau die Aussagen des Seminarleiters von oben bestätigt. Gebraucht ist ein solches Auto schon für wenige tausend Euro zu bekommen, ein drastischer Wertverlust sozusagen.

Luxus für wenig Geld?

Mir selbst würde das Auto auf der Straße nicht auffallen, ich würde sicher nicht mal darauf reagieren, geschweige denn meinen Kopf danach verdrehen. Für mich ist das ein Fahrzeug wie jedes andere. Allerdings nicht mehr, wenn man drin sitzt. Das Hochzeitsauto war mir allen Raffinessen ausgestattet, die derzeit zu bekommen sind. Für mich als Frau viel zu viel Technik, für meine Tochter unglaublich interessant durch die integrierten Bildschirme zum Fernsehen und für meinen Mann ein fantastisches Spielzeug.

Er war aus diesem Auto nicht mehr herauszubekommen. Seine Ausrede natürlich: er muss sich als Fahrer des Brautpaares ja mit allen Details vertraut machen. Hat er auch, einige Stunden lang. Mit großer Begeisterung. Sein Höhenflug wurde erst am nächsten Tag an der Tankstelle beendet: 100 Kilometer gefahren, 22 Liter Sprit verbraucht – das nenne ich mal Luxus…

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