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Einfach unglaublich

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Ende letzter Woche erhielt ich eine Mail, die mir die Sprache verschlug. Ein Internetexperte teilte mir mit, dass er ein Duplikat meines Blogs im Internet entdeckt hätte. Andere Domain, anderer Name – aber exakt meine Texte samt Fotos und Kommentaren.

Nun hat man ja schon einige Betrugsvarianten gehört und teilweise erfolgreich abgewährt, aber sowas war nicht nur mir vollkommen neu. Bekannt ist ja, dass einige Menschen zu faul sind, eigene Texte zu schreiben und sich deshalb bei anderen “bedienen”. Oder sie nutzen mal eben ein fremdes Foto, weil es ihnen so gut gefällt. Aber komplette Internetseiten?

Das erschreckendste an der Sache war, dass bei der gefälschten Seite im Impressum ein Teil meiner Daten stand, also Name und Adresse. Nur die Telefonnummer war glücklicherweise erfunden, ebenso wie die E-Mail-Adresse, die nicht zu mir führte. Sinn und Nutzen der Kopie ist für mich bis heute nicht wirklich nachvollziehbar; es geht dabei wohl um Affiliate- Betrug bzw. den Verkauf von Werbebannern.

Der Betrüger meldet die Seite bei Werbenetzwerken an, verkauft Banner und lässt sich für die Klicks darauf bezahlen. Alles in meinem Namen, aber wohl mit seiner Bankverbindung. Dank des Internetexperten wurde dieser Betrug aufgedeckt und offensichtlich auch gestoppt, denn die Fake-Seite ist seit dem Wochenende offline. Ich werde sie dennoch im Auge behalten, wer weiß, was als nächstes damit passiert.

Durch diesen Vorfall bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass ich mich endlich um eine günstige Rechtsschutzversicherung kümmern muss. Was wäre denn, wenn mich jemand mit einer solchen gefälschten Seite in Verbindung bringt und mir eine Straftat, welcher Form auch immer, in die Schuhe schieben möchte? In diesem Beispiel standen ja meine Daten im Impressum, somit hätte ich mich sicher erklären müssen.

Abgesehen davon bin ich ja das eigentliche Opfer, weil meine Texte und meine Bilder mal eben dupliziert wurden und entgegen meiner Zustimmung auf einer fremden Seite veröffentlicht wurden. Nur gegen wen sollte ich vorgehen? Im Impressum stand ich und die falsche Homepage war auf eine Firma in der USA registriert. Hoffen wir einfach mal, dass es jetzt ausgestanden ist.

Für die Zukunft bin ich ein wenig schlauer geworden und wieder etwas vorsichtiger. Nicht nur, dass ich unbedingt eine Versicherung für solche (unverschuldeten) Vorfälle brauche, mir wurde auch mal wieder bewusst, wie sensibel Daten tatsächlich im World Wide Web sind. Da nutzt mal eben jemand meine Bilder, auf denen nachweislich meine Tochter zu sehen ist – wenn auch niemals erkennbar. Und nicht nur das, er nutzt meine persönlichen Daten wie Name und Adresse, um damit Kohle zu machen.

Mich würde ehrlich gesagt mal interessieren, ob sich das gelohnt hat. Da sollte es doch Blogs mit größerer Reichweite geben. Warum greift man da aus der Masse gerade meinen eher bescheidenen Blog mit Berichten aus meinem Leben heraus, anstatt sich für den eines Vollzeit-Bloggers mit den entsprechenden Rankings zu entscheiden? Nun ja, diese Fragen werden wohl für immer unbeantwortet bleiben. Genau wie die Absicht der Fake-Seite.

Ich jedenfalls danke allen, die mir mit Rat und Tat beiseite standen und sich mit diesem Thema beschäftigt haben. Zum Glück hat es sich offensichtlich in der Zwischenzeit von selbst erledigt. Ihr habt was gut bei mir und ich freue mich, dass nicht jeder nur an sich denkt, sondern auch anderen Bloggern gern Tipps gibt und sich auch bei solchen unangenehmen Dingen hilfreich zur Seite steht. Vielen Dank an dieser Stelle an die Testmama Kerstin und natürlich an Timo Fach, der mich überhaupt erst auf die doppelte Seite hingewiesen hat.

Und hier geht es zum Versicherungsvergleich Rechtsschutzversicherung

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