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Den letzten beißen die Hunde

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Hunde gehören nicht gerade zu meinen bevorzugten Haustieren. Um ehrlich zu sein, mag ich weder einen selbst halten, noch einen zu Besuch in Haus oder Garten. Ich habe schlicht und ergreifend Angst vor diesen Tieren. Oder nennt man das Ehrfurcht?

Woher diese stammt, weiß ich eigentlich gar nicht. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich als kleines Kind mal von einem winzigen Hund in die Hand gebissen bzw. – um es nicht zu übertreiben – ein wenig gezwickt wurde.

Der Hund war in etwa so groß wie der oben auf dem Foto da, im sächsischen Sprachgebrauch nennt man Hunde diese Größe “Fußhupe”. Ich möchte nicht erklären warum, da kommt Ihr auch selber drauf. Jedenfalls habe ich als Kind einen solchen Hund streicheln wollen, aber leider an der falschen Stelle: nämlich am Hinterteil. Das mochte er gar nicht und schnappte einfach zu. Seit diesem Tag fasse ich keinen Hund mehr an und weiche jedem aus, der mir begegnet. Ich wechsle zwar nicht die Straßenseite, aber ich erweise ihm großen Respekt.

Ein anderes unschönes Beispiel erlebte ich im letzten Jahr, als wir als Familie mit einer weiteren Familie unterwegs waren. Wir bummelten in einer Fußgängerzone und die beiden Kinder lebhaft vornweg. Sie rannten fröhlich um die Wette bis urplötzlich aus einem Hauseingang ein Hund gesprungen kam und direkt meine Tochter per Mundkuss begrüßen wollte. Mir blieb fast das Herz stehen und meine Tochter brüllte natürlich sofort wie am Spieß.

SDC11099Der Hund hatte eine immense Größe und praktischerweise handelte es sich auch noch um eine Bulldogge. Ich schnappte mein Kind und hob es aus der Gefahrenzone. Nun rammelte der Hund an meinen Beinen herum und ich hatte ungelogen mächtig Probleme, mich auf diesen zu halten. Wahnsinnige Kräfte hat ein solches Tier.

Man möchte meinen, die Besitzer des Hundes greifen ein, aber nicht so in diesem Fall: die standen mit einigen weiteren Personen in unmittelbarer Nähe und amüsierten sich über das “Schauspiel”. Sie diskutierten sogar noch darüber, dass sie erstaunt sind, dass der Hund so ruhig bleibt, wo doch die Kinder so dermaßen schreien. Hallo? Anstatt das Vieh (Entschuldigung) von meinem Bein zu entfernen und sich vielleicht für den Vorfall zu entschuldigen, stehen die Leute tatenlos in der Gegend rum.

Bleibt nur zu hoffen, dass sie eine Hundehalterhaftpflichversicherung abgeschlossen haben, falls ihr Hund tatsächlich mal mehr Schaden anrichtet als bei den beiden Kindern – die ja mit dem Schrecken davon gekommen sind. Eine solche Versicherung springt ein, wenn der (versicherte) Hund zum Beispiel den Postboten beißt oder fremdes Eigentum zerstört. Ohne eine Haftpflichtversicherung bleibt man auf diesen Kosten sitzen, die gerade bei Personenschäden schnell 6stellige Summen erreichen können.

Die Versicherungen unterscheiden sich bei Leistung und Beitrag, sodass sich auf jeden Fall ein Hundehaftpflicht Preisvergleich lohnt. Und ganz wichtig ist auch die Rasse des Tieres: handelt es sich nämlich um einen sogenannten Kampfhund, wird er nie den Versicherungsschutz genießen können. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, befürchte ich, dass auch eine Bulldogge in diese Kategorie fällt. Gut für alle Beteiligten, dass an diesem besagten Tag in der Fußgängerzone nicht mehr passiert ist…

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