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Endlich Blinkerschuhe

Blinkerschuhe

Heute habe ich wieder eine lustige Geschichte für Euch, sie stammt aus unserem letzten (verregneten) Sommerurlaub im Juli 2012. Wir hatten uns ja leider für Deutschland als Reiseziel entschieden, schön idyllisch an einem See gelegen, damit Jasmin zum ersten Mal im Sand buddeln kann.

Nun daraus wurde bekanntlich nichts, weil wie die ganze Woche mit Temperaturen um die 15 Grad leben mussten und jeder Menge Regenschauern. Diese weichten uns fast täglich ein, manchmal auch mehrmals.

Jedenfalls hatte ich in den Urlaub nur zwei Paar Schuhe mitgenommen, ein Paar Turnschuhe und ein paar Sandaletten, war ja Sommer. Achso, und natürlich ein Paar Hausschuhe, aber die sind jetzt nicht relevant. Die Sandaletten blieben die ganze Zeit über im Schrank und meine Turnschuhe wurden bereits am ersten Urlaubstag so dermaßen durchnässt, dass sie sich an einigen Stellen auflösten. Mir blieb also nichts anderes übrig, als ein Schuhgeschäft aufzusuchen.

Allen regelmäßigen Lesern meines Blogs dürfte bekannt sein, dass ich diese Läden dank Schuhgröße 33 meide, aber in diesem Fall kam ich leider nicht drum herum. Also ab in die Kinderschuhabteilung, im Schlepptau meine dreijährige Tochter – mit Schuhtick. Während ich kein geeignetes Paar Schuhe für mich entdecken konnte, fand sie gleich mehrere Exemplare. Zwar nicht in ihrer Größe, aber das war ihr egal.

Sie achtete ohnehin nur darauf, welche Schuhe blinkerten und schlug deshalb jeden einzelnen Schuh auf den Fußboden, um festzustellen, ob diese Bedingung erfüllt ist. Wer hat denn blinkende Schuhe erfunden? Muss im Kindergarten sehr trendy sein und jeder will sie haben. Also auch Jasmin. Nachdem sie fündig wurde, präsentierte sie mir ihre exquisite Auswahl und ich musste sie auf den Boden der Tatsachen zurückholen, denn entweder

  • hatten die Schuhe nicht ihre Größe,
  • waren in ihrer Größe nicht erhältlich oder
  • zeigten einen dreistelligen Preis – den ich nicht für Kinderschuhe ausgebe.

Wie befürchtet verließen im Anschuss zwei deprimierte Frauen das Schuhgeschäft, beide aus dem gleichen Grund: keine passenden Schuhe gefunden zu haben. Für mich war das Thema schnell erledigt, ich besorgte mir ein paar Turnschuhe im nächsten Sportgeschäft. Meine Tochter wünschte sich von da an permanent Blinkerschuhe (ich hatte ihr eingeredet, dass ich ihr welche kaufe, wenn ihre Füße gewachsen sind).

Der “Vorfall” war schon fast vergessen, da entdeckte mein Mann zwischen den Unmengen Werbeprospekten auch die aktuellen LIDL Angebote mit einem unschlagbaren Preis (9,99 Euro) für derartige Blinkerschuhe. Hui, war jetzt auch er schon mit diesem Virus infiziert? Bisher war er immer gegen diese Schuhe, man muss ja nicht alles haben. Er bot sogar von sich aus an, am nächsten Montag loszufahren und ein Paar davon zu holen.

Ich selbst mag ja diese Flut von Werbeprospekten gar nicht, ich schaue lieber online, was im Angebot ist. So entdecke – und kaufe – ich keine Dinge, die ich gar nicht wollte, sondern nur das, wonach ich eben suche. Die Schuhe hätte ich demzufolge in dem Papierprospekt wahrscheinlich niemals entdeckt. Aber gut, dass man so aufmerksame Haushaltsmitglieder hat Zwinkerndes Smiley

Achso, falls es interessiert: die Blinkerschuhe sind nun schon einige Wochen als Hausschuhe in Betrieb (draußen liegt bei uns ja noch jede Menge Schnee) und überzeugen auf jeden Fall. Anfangs ist Jasmin ganz schön rumgetrampelt und –gesprungen, damit sie irgendwelche Lichtzeichen von sich gaben. Wahrscheinlich ist sie einfach zu leicht. Inzwischen hat sie aber offensichtlich den Trick raus und blinkert auch beim normalen Laufen mit ihren Schuhen. Wenns glücklich macht…

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