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Wohin mit dem Geld

Geldscheine

Geht es Euch auch manchmal so und Ihr macht Euch Gedanken über Eure Ersparnisse? Ob es richtig angelegt ist und die besten Zinsen abwirft? Und vor allem, ob es sicher ist – gerade in Zeiten der Finanzkrise?

Während die Einen immer wieder empfehlen, Geld nicht zu den Banken zu tragen, sondern es eher in Sachvermögen zu investieren, halte ich leider nicht viel davon. Es ist längst nicht mehr alles Gold, was glänzt…

Am Beispiel von Zypern sieht man auch sehr gut, dass eine Immobilie keineswegs eine gute Geldanlage sein muss. Was nützt einem diese, wenn sie von heute auf morgen nichts mehr wert ist, nur weil sie am falschen Standort steht? Mal eben im falschen Land, im falschen Ort oder einfach nur auf dem falschen Grundstück? Eine solche Geldanlage ist wertlos, weil man sie nicht mehr losbekommt.

Ich habe mein Geld lieber zur Verfügung oder bei einer Bank, anstatt es in unsichere Investitionen zu stecken. Von Aktien, Fonds und dergleichen halte ich leider gar nichts. Die dort versprochenen Erträge existieren alle nur auf dem Papier. Was nützt mir eine Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent, dass ich innerhalb eines Jahres damit einen Gewinn von 4 Prozent mache? Bei meinem Glück treten exakt die verbleibenden 1 Prozent ein.

Ich spreche da aus Erfahrung. Ich hatte ca. im Jahr 2000 (ich weiß nicht mehr ganz genau) auf vermögenswirksame Leistungen – die sind ja für sich gesehen nicht schlecht – in Kombination mit einem Aktienfond einer großen deutschen Bank gesetzt. Jedenfalls habe ich tapfer jeden Monat mein Geld dort eingezahlt, was ich anfangs noch von meinem Lehrlingsgehalt entbehren musste.

Nach sieben Jahren endete die Laufzeit dieser Geldanlage auch und ich freute mich auf die Auszahlung. Ich möchte nicht sagen, dass sie erbärmlich war: ich bekam weniger Geld wieder als ich die ganzen Jahre eingezahlt hatte. Und das allerbeste: dafür musste ich an die Bank auch noch Gebühren zahlen, die nicht unerheblich waren. Schließlich hatten die Banker ja jahrelang mein Geld vernichtet verwaltet.

Seit diesem Erlebnis bin ich schlauer und werfe keinem Banker oder selbst ernannten Geldanlageberater mein Geld mehr in den Rachen. Die schönsten Grafiken existieren ohnehin nur auf dem Papier, Statistik sei dank und ich traue keiner, die ich nicht selbst gefälscht habe. Schon interessant, wenn man da Diagramme gezeigt bekommt, bei denen jemand (angeblich) 10.000 Euro angelegt hat und schon einen Tag später nur noch 8.000 Euro hatte. Jaja, die Differenz ist die Provision für den Vermittler. Und die muss das Geld erstmal wieder erwirtschaften. Nein danke, nicht mit mir.

Ich vertraue da eher auf das, was ich während der Ausbildung gelernt habe und auch ein wenig auf mein Bauchgefühl. Lieber nehme ich da garantierte 3 Prozent Zinsen in Kauf als irgendwelche schön gerechneten Erträge – “ups, war dann wohl ein Rechenfehler, tut uns leid…” Mein Geld bringe ich nach wie vor zur Bank, allem Unken zum Trotz.

Klar versuche auch ich, die beste Rendite für mich rauszuholen. Ein Festgeld Vergleich ist eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick über mögliche Zinsen bzw. Zinssätze zu verschaffen. Dort kann man auswählen, für welchen Zeitraum man sein Geld anlegen möchte; also wahlweise einige Wochen, Monate oder gar mehrere Jahre. Man sollte sich darüber nur im klaren sein, dass man in dieser Zeit nicht an dieses Geld kommt – wenn doch, dann logischerweise nicht mehr zum angegebenen Zinssatz.

So und nun schlagt auf mich ein, dass ich noch so viel Vertrauen in die Bank habe. Aber lieber rette ich eines Tages mal den Staat als eine einzige Person, die sich an einer üppigen Vermittlungsprovision bereichert Zwinkerndes Smiley

One Response to “Wohin mit dem Geld”

  1. Also wenn du so gar nicht weisst wo du damit hin sollst, könnte ich dir meine Bankverbindung geben 😉
    LG

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