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Individuelle Ideen

MemoryNachdem ich Euch nun schon einige Tage über Polterabend und Hochzeitsfeier berichtet habe, werde ich das auch heute machen. Ich wollte Euch noch eine Geschenkidee vorstellen, die ich einfach nicht für mich behalten kann. Die Idee dahinter ist ganz primitiv, die Umsetzung kinderleicht.

Jeder Hochzeitsgast erhielt bei der Feier einen Zettel mit einem Datum drauf. Genauer gesagt waren das die Daten der nächsten 60 Montage (so viele Gäste waren anwesend). Nun hatte also jeder einen festen Termin, an dem er etwas ganz Bestimmtes machen muss: eine Grußkarte an das Brautpaar senden. So wird dieses noch über ein Jahr lang jede Woche an seine Hochzeit erinnert, denn schließlich kommt regelmäßig per Post ein Gruß eines Hochzeitsgastes.

Was man für eine Karte benutzt und vor allem auch, was man darauf schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Umso individueller, umso schöner sicher, denn schließlich werden alle Karten in einem Album landen – zumindest schätze ich das Brautpaar so ein. Sind ja auch persönliche Erinnerungen.

Wir haben ein wenig Glück mit den zugeteilten Terminen:

  • die Woche, in der unsere Tochter Geburtstag hat,
  • eine unserer beiden Urlaubswochen im Sommer (genaues Datum streng geheim 🙂 und
  • ein recht neutraler Termin im November.

Die beiden ersten Fälle sind somit recht einfach: wir versenden eine Einladung zur Geburtstagsfeier sowie natürlich Urlaubsgrüße aus dem warmen Süden. Für den Termin im November habe ich mir überlegt, dass man doch Postkarten online erstellen kann. Da werde ich einfach ein hübsches Hochzeitsfoto der beiden nehmen und dies auf einer Grußkarte festhalten. Die persönlichen Fotokarten sind vielleicht nicht sonderlich neu, aber immer wieder toll.

Fotogeschenke

Letztens habe ich entdeckt, dass man auch ein eigenes Memo-Spiel gestalten kann. Das Spiel kennt sicher jeder, falls nicht: Karten mit Bildern liegen verdeckt auf dem Tisch und man darf zwei davon aufdecken. Erwischt man zufällig (oder bewusst) zwei gleiche, darf man diese an sich nehmen und weitere zwei aufdecken. Ansonsten ist der nächste Spieler an Reihe. Man sucht also Paare. Wer am Ende des Spiels die meisten davon gefunden hat, ist Sieger. Wer es genauer wissen will, sollte die ausführliche Spielanleitung von Memory lesen.

Solche Spiele gibt es in Unmengen “fertig” im Handel. Meine Tochter bevorzugt gerade die (einfache) Variante mit Tiermotiven. Die Spielregeln versteht übrigens auch schon ein 3-jähriges Kind. Dass die Gedächtnisleistung vielleicht noch nicht sooo ausgeprägt ist, versteht sich von selbst und da muss man gelegentlich auch ein wenig nachhelfen, dass überhaupt mal zwei gleiche Karten gefunden werden.

Was ich aber eigentlich schreiben wollte, man kann ganz persönliche Memo-Spiele anfertigen lassen. Davon habe ich direkt Gebrauch gemacht und meiner Tochter ihr eigenes Spiel zusammengestellt. Darauf sind nun keine Tiere mehr, sondern ihre Verwandten und Freunde. Dazu lädt man einfach die gewünschten Fotos auf die Homepage hoch und gestaltet damit die vorgegebene Anzahl an Karten (wenn ich nicht irre, 32 verschiedene Motive, also 64 Karten).

Ich bin schon gespannt auf ihr Gesicht, wenn sie das Spiel zum Geburtstag bekommt. Sicher müssen wir alle das dann bis zum Umfallen spielen, aber es hat zumindest einen positiven Nebeneffekt: es fördert Konzentration und Gedächtnis. Schon allein das ist es mir wert, so lange mit ihr zu spielen, wie sie mag. Lernen fürs Leben sage ich dazu nur…

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