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So viel Heimlichkeit

Weihnachtsmann

Unser Weihnachtsmann hat dieses Jahr ordentlich zu schleppen und ich beneide ihn nicht wirklich darum. Schon allein der Kaufmannsladen meiner Tochter wiegt etliche Kilo und ist noch dazu ziemlich sperrig. Dazu kommen dann noch die Geschenke für die Erwachsenen und ein Schulranzen-Set für meinen Neffen.

Während meine Tochter mit ihren reichlich 3 Jahren ganz bescheiden ist und sich für die erste eigene Geschäftsausstattung entschied, wusste der Junge von knapp 10 Jahren schon ganz genau, was er haben will: einen Schulranzen von Scout in der Edition Soccer Champions wie er hier abgebildet ist. Oha, sehr anspruchsvoll der junge Herr.

Nun sind wir beim Einkaufen von Geschenken für größere Kinder noch nicht so erfahren und waren ja schon im Sommer zu dem Schluss gekommen, dass man Schulranzen im Internet bestellen sollte, weil man sie

  1. vor Ort nicht bekommt (zumindest nicht das Wunschmodell) und
  2. in diesem (seltenen) ordentlich draufzahlen müsste.

 

Damals wünschte sich der zukünftige Grundschüler ebenfalls einen Ranzen – seinen ersten im Leben – und hatte daran aber keine großen Anforderungen. Das erleichterte uns nicht gerade die Auswahl, gab uns aber immerhin finanziellen Spielraum. Und so entschieden wir uns damals für ein eher robustes Modell (siehe Artikel vom 23. Juni 2012). Dazu kann ich jetzt ergänzen sagen, dass der damals sehr gut ankam, wenngleich er nicht unbedingt kindliche Motive aufzeigte.

Dieses Mal ist also das Modell exakt vorgegeben und damit keinerlei Spielraum vorhanden, weder bei der Auswahl noch beim Preis. Na gut, hier kann man natürlich sehen, wo man den Ranzen am günstigsten bekommt. Das ist wie schon erwähnt nicht das örtliche Taschengeschäft, bei dem man fast schon um Eintrittsgebühren gebeten wird, sobald man die Ladentür öffnet. Dieses Gefühl habe ich dort jedenfalls und meide diesen Ort weitestgehend. Ich habe jedes Mal angst, dass man mir schon eine Rechnung schreibt, sobald ich dort nur nach einem Artikel frage.

Am Ende des Beitrags muss ich meinen Neffen mal in Schutz nehmen, denn er wünscht sich schließlich einen Gebrauchsgegenstand. Dass genau dieser so teuer ist, weiß er vielleicht, aber er hat sich dieses Modell sicher nach Motiv ausgesucht und nicht nach Preis, um seiner Tante das Geld abzuknöpfen. Von daher kann man diesen Wunsch kaum ausschlagen, ebenso wie den zusätzlichen Wunsch meiner Tochter nach einem fernsteuerbaren Rennauto in rot aber ohne Dach. Na ob der Weihnachtsmann das auf ihrem Wunschzettel erkennen konnte? Warten wir mal die Bescherung ab, hinterher sind wir alle schlauer.

Die findet bei uns ganz traditionell am Heiligabend statt, irgendwann zwischen Kaffeetrinken und Abendessen. Der Weihnachtsmann hat sich bereits angekündigt und einen geheimen Probelauf absolviert.

Frohe Weihnachten!

Damit wünsche ich Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Ich hoffe, dass Ihr dies genau so verbringen könnt, wir Ihr es geplant habt – hoffentlich im Kreis Eurer Lieben. Und ich wünsche Euch natürlich viele schöne und vor allem brauchbare Geschenke, vielleicht darunter auch das ein oder andere, was tatsächlich auf der Wunschliste stand. Frohe Weihnachten!

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