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Advent, Advent…

BastelnWenn sich der November dem Ende neigt und der Dezember naht, sind in den meisten Geschäften die Adventskalender längst ausverkauft. Ja, wer kommt auch auf die Idee, am 1. Dezember erst einen kaufen zu wollen? Wo gibt es denn sowas? Aus früheren Jahren – in denen ich enttäuscht ohne Adventskalender dasaß – habe ich gelernt und sorge vor.

Bei uns liegen bereits drei Schokoladenkalender parat, schon seit Oktober. Und es sind die ganz billigen, vollkommend ausreichend. Ich möchte nur nächste Woche nicht wieder ohne dastehen oder auf die ganz teuren mit Überraschungseiern oder Schnapsflaschen zurückgreifen müssen.

Schon seit einigen Jahren bastel ich für meine Liebsten auch gern selber Kalender mit kleinen Überraschungen, meist Süßigkeiten. Angefangen hat es vor geraumer Zeit mit kleinen gehäkelten Säckchen, etwa in der Größe, dass ein Überraschungsei hineinpassen würde. Macht natürlich schon gehörig Arbeit, 24 solche Beutelchen zu häkeln. ABER: man kann sie jedes Jahr wieder verwenden, wenn man mag.

Da inzwischen mein Bastelfieber auch auf meine Tochter übergesprungen ist, muss ich das ausnutzen. Die Idee für unseren diesjährigen Adventskalender lieferte eine Frauenzeitschrift. Dort wurden kleine Papiertütchen gezeigt, die – gefüllt mit kleinen Geschenk-Attrappen – als Deko am Weihnachtsbaum dienen sollten. Mit ein wenig Kreativität sollten die sich doch auch für einen Kalender eignen.

Ruckzuck also Fotopapier (weil schon stabil) in Halbkreise geschnitten. Wie Ihr oben sehen könnt, hat meine Tochter sehr aktiv dabei geholfen, Bastelstundewenngleich dabei jede Menge Schnipsel entstanden. Die ausgeschnittenen Formen haben wir dann mit Stickern verziert, witzigerweise verkehrtherum. Ja so ist das, wenn man Frauen ohne räumliches Vorstellungsvermögen etwas mehrdimensionales herstellen lässt. Aber egal, natürlich sollte das so sein. War von Anfang an geplant.

Da ich keine Lust hatte, 24 Tütchen mit Leim zu verkleben und dann wohl jedes mindestens eine halbe Stunde zusammenhalten zu müssen, bis die Sache endlich hält, entschied ich mich für einen Tacker. Sehr zur Belustigung meiner Tochter, die den vorher noch nie gesehen hatte und es nun für ultimativ cool hielt, was man damit anstellen kann. Ja und so waren unsere Adventskalendertütchen schnell fertig und machen einen stabilen Eindruck.

An die Füllung mache ich mich nächste Woche, da kommen kleine Päckchen mit Schokolinsen und Gummibärchen hinein. Und natürlich kommt dann an jedes Tütchen noch ein Aufhänger und dann werden sie den Weihnachtsbaum zieren. AdventskalenderDer darf ja momentan noch nicht aus dem Schrank – ja unser Baum ist künstlich – und wird erst ganz traditionell am 1. Advent aufgestellt. Ein Bild wird dann sicher noch nachgereicht.

Vielleicht habe ich auch ein wenig Glück und gewinne von Sparbaby, dem Sponsor der Eltern-Kind-Blogparade im Monat November noch einen Adventskalender mit Spielfiguren. PS: sowas gab es bei uns früher nicht ***heul*** und ich bin trotzdem groß geworden und hatte eine glückliche Kindheit Zwinkerndes Smiley

One Response to “Advent, Advent…”

  1. Das ist gut – ich hätte auch den Tacker genommen!
    Und tröste dich, ich hatte früher auch nur Schokokalender. 😉