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Schon wieder neues Spielzeug

In den letzten Wochen bin ich beim Lesen anderer Blogs immer wieder über Vorstellungen der “Spielzeugkiste” gestoßen. Schon nach dem ersten Bericht hatte ich großes Interesse, diese selbst einmal zu bestellen, das aber dann aufgrund des (damals) noch so schönen Herbstwetters verschoben. Aber nun war es soweit und ich packte mir eine Kiste nach meinen Wünschen.

Als erstes entschied ich mich für eine Spielzeugkasse. Meine Tochter bekommt ja zu Weihnachten einen Kaufladen, da sollte das ein erster Testlauf sein, ob sie damit was anfangen kann. Das zweite Produkt konnte in meinem Fall nur das TipToi-Starterset sein. Schon seit Monaten schleiche ich immer wieder um dieses Set und konnte der Versuchung bisher widerstehen – nun ging es einfach nicht mehr 🙂

Schon nach wenigen Tagen brachte mir die Postbotin ein riesen Paket. Schon von außen ordentlich beschriftet, sodass auch die Nachbarn erkennen konnten, was sich im Karton befindet. Aber was genau ist denn nun diese Spielzeugkiste? SpielzeugkisteDie Idee dahinter ist recht clever: man mietet Spielzeug, anstatt es zu kaufen. Gegen eine geringe (monatliche) Gebühr bekommt man bis zu 6 Spielzeuge nach Wahl zugeschickt, die man so lange behalten kann, wie man möchte. Danach schickt man sie kostenfrei zurück und kann sich auf Wunsch wieder andere aussuchen.

Registrierkasse

Dass man vielleicht nicht unbedingt unbenutzte und noch originalverpackte Spielzeuge erhält, ist sicherlich verständlich. Aber es befindet sich auf jeden Fall in einem guten Zustand und ist hygienisch gereinigt. Das übernehmen nämlich die Mitarbeiter der Spielzeugkiste: sie prüfen jedes zurückgesendete Produkt auf Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit und reinigen die Teile – sofern möglich – in Seifenlauge.

Meiner Tochter habe ich aus taktischen Gründen erstmal nur die Registrierkasse zum Spielen gegeben und sie hatte recht viel Spaß daran. Man kann Münzen einwerfen und mittels Tastendruck wahlweise wechseln (change) oder in der Kassenschublade verschwinden lassen (sell). Leider sind alle Aufschriften in englisch, das dürfte Kindern aber egal sein, solange sie noch nicht lesen können.

Am nächsten Tag war es dann soweit, das TipToi-Set wurde ausgepackt und sollte zum Einsatz kommen. Batterien haben wir zum Glück im Haushalt – die wurden nämlich nicht mitgeschickt – sodass einem schnellen Einsatz nichts im Wege stand. Meine Tochter hatte sich bereits das Bilderbuch vorgeknöpft und hätte sich wahrscheinlich auch allein damit schon zufrieden gegeben. Bis sie den Stift sah, der so lustige Geräusche macht. Das Prinzip hat sie recht schnell verstanden, aber seht einfach mal selbst:

TipTop im Einsatz

Das Buch samt Stift ist seither täglich im Einsatz und es werden sicher noch einige Bücher folgen. Wenn einem nämlich ein Spielzeug gefällt, kann man es auch behalten. OK, man muss es auslösen oder freikaufen oder wie auch immer Ihr das nennen möchtet. Aber man bekommt es auf jeden Fall günstiger als wenn man es neu kaufen müsste. So blieb das tolle TipToi-Set also bei uns – vielen Dank dafür – und die Registrierkasse wurde zurückgeschickt.

Um die hatte ich mir auch während des Aufenthalts bei uns am meisten Sorgen gemacht. Sie enthält 6 Geldstücke, die man herrlich durch die Gegend kullern kann. Und so war ich eigentlich permanent auf der Suche nach diesen Teilen, weil sie nie dort waren, wo sie sein sollten – nämlich in der Kasse oder wenigstens in der Nähe. Dass die Sorgen recht unbegründet waren, entdeckte ich durch Zufall beim Lesen der FAQ auf den Internetseiten der Spielzeugkiste: alle Spielzeugkiste sind versichert. Gehen sie also bei Benutzung kaputt (kann ja mal passieren) oder geht etwas verloren – kein Problem. Trotzdem mochte ich kein unvollständiges Spielzeug zurückschicken müssen und zog die Kasse recht bald aus dem (Spiel-)Verkehr.

Mein Fazit: die Spielzeugkiste hat mich überzeugt, denn dadurch kann man problemlos austesten, welche Spielzeuge das eigene Kind mag oder eher nicht. Wir haben hier schon etliche Fehlkäufe stehen – sei es das Puppenhaus oder die Holzeisenbahn – das kann so nicht passieren und vermieden werden. Mag das Kind die gemietete Eisenbahn, kann man ihm immer noch eine kaufen (oder diese auslösen). Mag das Kind die gemietete Eisenbahn nicht, schickt man sie zurück und probiert es eben mit einem anderen Spielzeug. Ich finde das praktisch und auf Dauer gesehen sogar günstiger als die permanenten Neuanschaffungen, die dann doch nur in der Ecke stehen.

Wollt Ihr Euch selbst mal von den Vorzügen der Spielzeugkiste überzeugen? Dann schreibt einfach unter diesem Beitrag bis zum 10. November 2012 einen kurzen Kommentar, welches Spielzeug Ihr in Eure Kiste packen würdet oder ob Ihr vielleicht noch eine ganz andere Idee habt, die dort noch gar nicht verfügbar ist (Vorschläge werden dankend angenommen und umgesetzt). Mit etwas Glück erhaltet Ihr dann einen Gutschein für die Spielzeugkiste von mir und dürft sie selbst testen.

3 Responses to “Schon wieder neues Spielzeug”

  1. Der Inhalt ist ja wirklch klasse. Tip Toi finde ich gut, allerdings kann Emm nichts damit anfangen. Und Jannis hat schon andere Interessen. LG

  2. Die Kiste klingt wirklich spannend, um mal Neues auszuprobieren und zu gucken, ob nur die Eltern vom Spielzeug begeistert sind, sondern auch die Kinder.
    Ich habe drei Teile gefunden, die ich gerne ausprobieren würde mit meiner 4-jährigen Tochter: Burglogik von Jako-o, Kugelbahn von Selecta und Doremi Danza. Vielleicht haben wir ja Glück! 😉

  3. die Idee ist wirklich super, hab es auch schon ausprobiert.

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