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Bald gibt es wieder Hasenbraten

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Jedes Jahr zu Weihnachten gibt es bei uns traditionell keine Gans sondern einen Hasen. Da mein Bruder selbst welche züchtet, liegt das natürlich nahe und so weiß man auch, was man da auf den Teller bekommt.

Ich bin ehrlich: selbst habe ich noch nie Hasen zubereitet. Nicht, dass ich das nicht wöllte oder könnte, wir futtern uns an den Feiertagen immer bei der Familie durch 🙂 Somit war der Hase auf meinem Foto oben also Premiere und nein, das Bild ist kein Fake. Der Hase liegt tatsächlich im eingeschalteten Backofen und hat dies auch sehr gut überstanden. Nur genießbar war er dennoch nicht.

Ich habe Euch ja letzte Woche geschrieben, dass meine Tochter sich den Noro-Virus eingefangen hatte und dadurch mal für einen reichlichen Tag ein wenig unleidlich war. Nun habe ich die – zugegeben unnötige – Angewohnheit, ihr in solchen Fällen eine Freude machen zu wollen, indem ich ihr etwas schenke. Sei es ein neues Spielzeug, etwas zu Naschen oder irgendwas zur Situation passendes. Etwas Essbares war aufgrund der Erkrankung eine schlechte Wahl, ebenso ein Spielzeug, da sie ja einfach nur liegen wollte und sonst nichts. Ansonsten mache ich prinzipiell nur Geschenke zu speziellen Anlässen wie Geburtstag, Weihnachten oder Hochzeit, zwischendurch gibt es maximal eine Kleinigkeit

Also kam mir die Idee mit dem Kuschelhasen, der nebenbei noch eine ganz andere positive Wirkung hat. Natürlich lag der Hase nicht umsonst bei 100 Grad für eine Viertelstunde im Backofen. CIMG9646Seine Hirsefüllung hat sich dadurch erwärmt. In einer Mikrowelle hätte das nur knapp zwei Minuten gedauert, aber ich habe keine – und will auch keine :-).

Meine Tochter hat sich wie erwartet sehr über den "warmen Hasen" gefreut und sofort auch den angenehmen Duft wahrgenommen. Ich musste erstmal nachlesen, aber neben Hirse enthält die Füllung auch Lavendel. Und der riecht bekanntlich ja sehr gut.

Da der Hase mit mehr als 30 Zentimetern recht groß ist, bringt er auch ein wenig Gewicht auf die Waage. Für ein Baby dürfte er damit ein wenig zu schwer sein. Ansonsten ist er auf jeden Fall eine gute Alternative zu einer wassergefüllten Wärmflasche und vor allem auch sicherer, denn eine Verbrühungsgefahr ist auf jeden Fall ausgeschlossen.

Durch den zusätzlichen Kuschelfaktor kann er gleichzeitig noch ein wenig Trost bieten. In diesem Zusammenhang möchte ich aber erwähnen, dass der Hase zum Dauerkuscheln leider nicht geeignet ist. Sogern meine Tochter ihn jetzt am liebsten jeden Tag abends mit ins Bett nehmen möchte: schlechte Idee, denn der Hase ist (zumindest offiziell) nicht waschbar.

Aber gut, Daunenkissen vertragen angeblich auch keine Wäsche. Meins war trotz Warnhinweis und ganz großem roten Verbotsschild schon mehrfach in der Waschmaschine und ist danach so gut wie neu. Man muss es nur richtig durchtrocknen, am besten an einem brütend heißen Sommertag, und dabei zwischendurch immer mal aufschütteln. Den Hasen würde ich vielleicht nicht in die Maschine stecken, aber ich bin mir recht sicher, dass er im Notfall ein Bad in Seifenlauge schadlos übersteht.

Abgesehen davon, soll dieser Hase in unserem Haus nur zum Einsatz kommen, wenn meine Tochter krank ist und seine Zuwendung bzw. Wärme brauchen kann. Er soll eben was Besonderes sein, wie eben der Weihnachts(hasen)braten, den gibt es schließlich auch nicht täglich.

PS: den Hasen könnt Ihr übrigens hier bestellen…

One Response to “Bald gibt es wieder Hasenbraten”

  1. Dein Hase ist bei uns ein Bär, bisher muss ich zugeben, das nur ich dieses genutzt habe^^ Aber wenn Mini ihn mal brauchen sollte, glaube ich das sich das viel besser eignet und nutzen lässt als ein herkömmliches Kirschkernkissen oder ähnliches.

    Es isst eben auch beim Kind das Auge mit. 😉

    LG Mel

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