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Beratung auf ganzer Linie

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Über meine Arbeit schreibe ich ja immer wieder gern, weil sie so herrlich vielseitig ist. Von wegen Buchhaltung und Steuern sind langweilig. Und teilweise kommen noch ganz andere Aufgaben hinzu, die noch viel interessanter sind. Zum Beispiel das Controlling. Ich habe extra an einem Lehrgang zu diesem Thema teilgenommen und dafür etliche tausend Euro gelassen. Allerdings sind die sehr gut investiert. Gleichzeitig habe ich dabei noch Köln und den Dom kennengelernt und das Queen-Musical besucht – was will man mehr?

Vielleicht wisst Ihr nicht, was Controlling ist. Lasst es mich nur kurz erklären: es ist eine stark zahlenlastige Auswertung von Buchführungen oder Jahresabschlüssen meist großer Unternehmen. Sicher kann man es auch bei kleinen Firmen einsetzen, dafür ist es aber oft zu kostenintensiv und für die Unternehmer nicht bezahlbar.

Im Optimalfall besitzt ein Unternehmen selbst eine interne Controlling-Abteilung, denn keiner kennt die einzelnen Prozesse besser, als jemand der direkt vor Ort sitzt. Ein Außenstehender muss sich erst tief in die Materie einarbeiten, um einigermaßen mitreden und vor allem die richtigen Schlüsse aus dem Zahlenwerk ziehen zu können.

Aus Kostengründen – ausgebildete Controller werden gut bezahlt – können sich viele Unternehmen eine eigene Finanz- und Controlling-Abteilung nicht leisten und beauftragen daher zum Beispiel Steuerberater (sofern sie diese Leistung anbieten) oder gern auch Unternehmensberater mit diesen Aufgaben. Sicher kostet auch das Geld, hat aber mitunter auch Vorteile. Was genau ein Unternehmensberater alles macht, könnt Ihr hier nachlesen. Es sind recht umfangreiche Dienstleistungen wie

  • Consulting (= eigentliche Unternehmensberatung),
  • Controlling,
  • Marketing und
  • Coaching.

Ein sehr interessantes Aufgabengebiet ist auch die Existenzgründungsberatung. Hierbei müssen für ein noch nicht bestehendes oder erst in Gründung befindliches Unternehmen Businesspläne erarbeitet werden. Meist ist darin die Entwicklung innerhalb der ersten Jahre nach Gründung anzugeben. Ihr müsst Euch das so vorstellen, wie wenn Ihr einen Haushaltsplan für die nächsten drei Jahre aufstellen und dabei alle zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben berücksichtigen sollt.

Prinzipiell klingt das recht einfach, Ihr könntet dabei aber auf Erfahrungswerte der vergangenen Jahre zurückgreifen und anhand deren Eure voraussichtlichen Kosten gut einschätzen. Bei einer Existenzgründung habt Ihr so etwas nicht und müsst Euch die Zahlen regelrecht aus den Nägeln saugen.

Also wenn Ihr Zahlen liebt, werdet Steuerberater, Controller oder Unternehmensberatung. Wenn nicht, überlasst alles, was in diese Bereiche fällt lieber jemanden, der sich damit auskennt Zwinkerndes Smiley

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