Sakons Blog

Trends und Aktuelles aus meinem Leben
Home » Finanzen & Versicherungen » Vom Buch mit den sieben Siegeln

Vom Buch mit den sieben Siegeln

Buchhaltung Die meisten Leute bedauern mich, wenn sie hören, dass ich beruflich sehr viel mir Buchhaltung zu tun habe. Warum eigentlich? Die wenigsten können mit dem Begriff etwas anfangen und halten das Ganze für eine furchtbar trockene und vor allem langweilige Materie. Und für viele ist Buchhaltung ein Buch mit sieben Siegeln… Dabei haben viele davon ein völlig falsches Bild, denn Buchhaltung ist abwechslungsreich und kann auch sehr interessant sein – man muss nur die Grundlagen beherrschen 🙂

Sich diese anzueignen ist in den heutigen Zeiten nicht mehr schwer. Viele (insbesondere kaufmännische) Ausbildungen beinhalten zumindest die Vermittlung von Grundkenntnissen der Buchhaltung. Darüber hinaus bieten IHK, Volkshochschule und andere Träger Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene an.

Natürlich gibt es auch viele Bücher zu diesem Thema, mit ganz vielen Beispielen aus der Praxis. Wenn Ihr Euch für diese Variante entscheidet, solltet Ihr darauf achten, dass das Buch aktuell ist. Ein gebrauchter Wälzer von ebay ist in diesem Fall oft keine gute Entscheidung, da die Buchhaltung mit der Zeit bzw. den aktuellen Gesetzen geht und somit einem ständigen Wandel unterliegt. Selbst wenn Ihr dann ein Buch für einen Euro ergattert, habt Ihr Euch nicht unbedingt einen Gefallen getan, wenn es aus dem Jahr 1995 stammt.

Wenn Ihr gern lesen und Euch Wissen zur Buchhaltung selbst aneignen möchtet, solltet Ihr im Optimalfall ohnehin auf das Internet zurückgreifen. Denn nirgends sonst sind die Informationen aktueller als da. Auf auf der Webseite die-buchhaltung.de findet Ihr kurze Artikel zu diesem Thema, die auch für Laien recht verständlich geschrieben sind. Ich selbst nutze diese Seite, um mich auf dem Laufenden zu halten. Und hin und wieder finden sich dort sogar Tipps, die auch mir neu bzw. in Vergessenheit geraten sind.

Abgesehen vom fachlichen Wissen benötigt man auch ein gutes Buchhaltungsprogramm. Bei (sehr) kleinen und nicht buchführungspflichtigen Unternehmen tut es sicherlich noch ein Exceldokument, insbesondere dann, wenn man als Kleinunternehmer die Umsatzsteuer außen vorlassen kann. In allen anderen Fällen stößt Excel schnell an seine Grenzen und man sollte sich nach spezieller Software umsehen.

Kleiner Tipp von mir: die gibt es im Internet kostenlos, mit absolut ausreichenden Funktionen. Damit lässt sich die komplette Buchhaltung erstellen und am Jahresende daraus eine Gewinnermittlung. Bei Bedarf wird auch die Umsatzsteuervoranmeldung errechnet und gleich per Elster an das Finanzamt übermittelt. Und wer dieses Programm einmal beherrscht, wird es lieben – genauso wie die Buchhaltung selbst 🙂

Comments are closed