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(kein) Bett zum Träumen

Wohnzimmermöbel Neulich war ich mit meiner Tochter in einem Möbelgeschäft, um nach einer Kinderzimmereinrichtung zu schauen. Wird ja nun langsam mal Zeit, dass die Babyausstattung wie Gitterbett und Wickelkommode aussortiert und gegen etwas kinderfreundliches ausgetauscht werden. Umso mehr freute ich mich, als ich schon kurz nach Betreten des Ladens ein süßes Prinzessinnenbett entdeckte und auch meine Tochter gleich hin und weg war.

Ja ich weiß, ein sehr kitschiges Bett, komplette Deko in rosa. Dafür aber inklusive Rutsche, Kletterturm und ganz vielen Vorhängen, um sich Höhlen und Verstecke zu bauen. Außerdem noch einen Himmel aus Tüll, was will ein kleines Mädchen mehr? Sie war auch nicht mehr aus diesem Bett zu bekommen und sauste zigmal die Rutsche hinunter.

Irgendwann kam dann aufgrund ihres doch recht vergnügten Lärms auch eine Verkäuferin zu uns. Für mich stand der weitere Verlauf des Besuchs im Möbelhaus eigentlich fest und zwar wie folgt:

  1. Nach dem Preis fragen,
  2. Kurz überlegen
  3. Bett kaufen und so schnell wie möglich liefern lassen 🙂

Leider endete mein Traum schon bei Punkt 1. Das Bett war unverkäuflich. Fragt mich nicht, wie so etwas sein kann. Ich habe die Erklärung auch nicht verstanden und vor allem weiß ich auch bis heute nicht, warum man in einem Geschäft Dinge ausstellt, die man gar nicht verkaufen möchte oder kann.

Ich kenne das eigentlich nur anders herum und habe einem Laden sogar mal eine Schrankwand abgeschwatzt, die nur noch als Ausstellungsstück vorhanden war. Das Geschäft machte damals Abverkauf wegen Betriebsaufgabe. Ich verliebte mich auf den ersten Blick in die Anbauwand und musste die haben. Nachdem mir mitgeteilt wurde, dass genau diese zurück an der Hersteller gehen soll, bequasselte ich den Verkäufer so lange, bis sich dieser ans Telefon setzte und mir letztendlich den Kauf ermöglichte. Einziger Haken an der Sache: ich musste das Teil innerhalb eines Tages selbst abbauen und abtransportieren. Aber was macht man nicht alles…

Inzwischen findet man solche Ausstellungsstücke nicht nur vor Ort sondern auch im Internet. Dort kann man sich sortiert nach Postleitzahlen solche Möbel bei Händlern in der Umgebung anzeigen lassen und auf diese Art ganz einfach praktische Wohnzimmermöbel bestellen. Oder eine Küche oder ein Schlafzimmer oder … Einzelheiten wie Bezahlung und Lieferung müssen mit dem Händler selbst geklärt werden. Aber es ist auf jeden Fall schon mal von Vorteil, nicht alle Möbelgeschäfte einzeln abklappern zu müssen.

Zurück zum unverkäuflichen Kinderbett. Erklärt mal einem 3jährigen Kind, dass es genau das nicht haben kann, obwohl Ihr ihm nur wenige Minuten vorher versprochen habt, dass es sich eins aussuchen darf. Das Kind macht alles richtig, findet sein Traumbett und darf es nicht haben. Dass man in so einem Fall nicht ohne Tränen aus dem Geschäft kommt, dürfte klar sein.

Und dass man sich böse Beschimpfungen anhören muss sicher auch. Mir tat es auch leid, aber ich kann es nicht ändern. Das Möbelhaus werde ich in Zukunft meiden und hoffe jetzt einfach, dass ich ein solches Bett in einem Onlineshop finde. Oder vielleicht ja auch bei mein-ausstellungsstueck.de, denn irgendwann muss sich das Geschäft ja mal davon trennen 😉

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