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Hilfe bei Neurodermitis

CIMG9340 Spätestens seit der Schwangerschaft weiß ich, dass ich unter Neurodermitis leide. Zwar hatte ich auch vorher hin und wieder mal ein Ekzem, schenkte diesen aber kaum Beachtung. Erst die Umstellung des Hormonhaushalts führte dann endgültig zum Ausbruch der Krankheit und bald darauf auch zur eindeutigen Diagnose. Nun ist es so, dass man eigentlich sehr gut mit der Erkrankung leben kann, bis auf Ausnahmen.

So reagieren zum Beispiel fremde Menschen oft abweisend auf Hauterkrankungen und wenden sich teilweise sogar ab. Es ist also vorgekommen, dass sich Leute weigerten, mir die Hand zu geben, nur weil ich selbst dort Ausschlag hatte. Andere unangenehme Situationen entstehen auch, wenn man ausgerechnet zu einem wichtigen Termin – Vorstellungsgespräch, Hochzeitsfeier – gerade an Gesicht oder Hals auffällige Ekzeme hat, die man übrigens auch mit dem besten Make-Up nicht abdecken kann.

Mir selbst ist es inzwischen längst egal, ich komme damit gut zurecht. Ich versuche natürlich, die Neurodermitis-Schübe auf ein Minimum zu reduzieren bzw. sie im Akutfall schnell wieder loszuwerden. Mein Hautarzt und vor allem das Internet bieten dazu sehr viele teilweise gute Hinweise. So findet man zum Beispiel auf der Homepage von Dr. Besser, einem Hautarzt aus München, viele Informationen, was Neurodermitis auslöst und wie man sie behandelt oder vorbeugt.

Sicher ist es am einfachsten, die auftretenden Ekzeme mit (meist) cortisonhaltigen Cremes zu behandeln. Davon habe ich unzählige Varianten in der Hausapotheke und wende sie bei Bedarf auch an. Allerdings sollte man sich gleichzeitig auf Ursachenforschung begeben, denn häufig gibt es Auslöser für Neurodermitis. Zum Einen kann dies Stress sein, aber auch bestimmte Nahrungsmittel, Kosmetik oder eine Kombination aus mehreren Dingen. Es kann Monate oder Jahre dauern, bis man dahinter kommt, was die Schübe auslöst und viele Betroffene finden die Ursache sogar nie. Momentan gehöre ich auch dazu. Zwar weiß ich, dass ich allergisch auf etliche Duftstoffe reagiere und auch einige Fruchtsäuren nicht vertrage – aber exakt eingrenzen kann ich das nicht. Und so beschränke ich den Konsum auch nicht, abgesehen von Gesichtscremes, die ich fast nie vertrage.

In der kalten Jahreszeit, wenn wenig Luft an die Haut kommt, weil sie permanent von Kleidung bedeckt wird, ist bei mir die Neigung zu Neurodermitis stärker, wie bei vielen anderen Betroffenen auch. Darum bin ich über den gerade vorherrschenden Sommer also mehr als erfreut, denn derzeit bin ich beschwerdefrei…

One Response to “Hilfe bei Neurodermitis”

  1. Hautarzt München says:

    Ich würde immer erst den Hautarzt deines Vertrauens aufsuchen, bevor ich selbst herumexperimentiere.

    Gruß und Kuss
    Karl

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