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Das gute alte Haushaltsbuch

CIMG9325 Wie ein Unternehmen seine Kosten bzw. Gewinne kalkuliert, habe ich Euch ja vor Kurzen schon erklärt. Aber was ist eigentlich mit unseren Haushalten, unserem monatlichen Budget? Auch das sollte man im Auge haben, denn auch hier kann eine gute Kalkulation den ein oder anderen Euro sparen. Vielleicht muss man dazu nicht zwangsweise ein Haushaltsbuch führen, dennoch bin ich ein großer Befürworter eines solchen. Denn es zeigt die wahren Kostenfresser auf und gibt Aufschlüsse über das eigene Kaufverhalten. Im Prinzip ist das Ganze nichts anderes als eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung bei einem Unternehmen: von den monatlichen Einnahmen werden die monatlichen Ausgaben abgezogen. Zum Schluss verbleibt (hoffentlich) ein Überschuss, also ein Gewinn, den man entweder sparen oder für etwas schönes ausgeben kann. Bei einem Verlust sollte man sich allerdings Gedanken über seine Finanzen machen und Nach Einsparungspotential suchen.

Führt man nun so eine Haushaltsbuch regelmäßig, also zum Beispiel jedes Jahr für zwei oder drei Monate, kann man insbesondere die Ausgaben auch sehr gut miteinander vergleichen. Schnell erkennt man dabei, welche Kosten mehr als die anderen angestiegen sind und kann dem gegenwirken. Bei uns waren dies in den letzten Jahren überwiegend die Aufwendungen für Heizöl, Treibstoff für die Pkw und auch Strom. Aus diesem Grund entschieden wir uns für den Einbau einer neuen Pellet-Heizung, sodass wir in Zukunft unabhängig von der Ölpreisentwicklung sind. Und auch die Kosten für den Strom konnten wir erheblich reduzieren. Im Internet fanden wir Stromanbieter im Vergleich auf energievergleicher.de und stießen dort auf einen Anbieter, der uns die gleiche Menge an Kilowattstunden viel günstiger zur Verfügung stellt als der regionale Versorger.

Anfangs war ich ein wenig skeptisch, da der Preis viel niedriger lag. Es gab sogar noch bessere Angebote, da musste man allerdings eine Vorauszahlung von mehreren hundert Euro leisten. Nach der Pleite von TelDaFax kommt das für mich nicht in Frage. Lieber zahle ich monatlich ein wenig mehr. Ich kenne leider viele Leute, die sich damals für den günstigen Strom entschieden haben und gleich mal im Voraus für ein oder gar zwei Jahre bezahlt haben. Nun ist der Anbieter in Insolvenz gegangen und die geleisteten Zahlungen mit hoher Wahrscheinlichkeit pfutsch. Das was man also glaubte einzusparen, zahlt nun man nun doppelt. Probiert es doch am besten selbst einmal aus, vielleicht könnt auch Ihr günstigen Strom mit einem Stromvergleich finden. Ein Vergleich der Strompreise lohnt sich allemal – man kann ja Anbieter mit Vorauszahlungsmodellen meiden. Es gibt genügend andere, die ebenfalls gute Preise und gleichzeitig Sicherheit bieten.

One Response to “Das gute alte Haushaltsbuch”

  1. Mein Mnn sagt immer, ich sollte besser ein Haushaltsbuch führen, da ich oft gar kein Überblick drüber habe, wo das liebe Geld hin verschwindet. Aber beim Strom bin ich bestens informiert, da haben wir schon den Anbieter gewechselt. Liebe Grüße

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